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Biodiversität umfasst nicht nur die Artenvielfalt, sondern auch die genetische Vielfalt und die
Vielfalt an Lebensräumen innerhalb und zwischen den verschiedenen Ökosystemen. Copyright Ulrich Matthes

 

ARBEITSGRUPPE BIODIVERSITÄT im BR "Pfälzerwald - Vosges du Nord"

Was ist Biodiversität ?

Mit dem internationalen Übereinkommen über die biologische Vielfalt 1992 in RIO wird der Erhaltung und Nutzung der biologischen Vielfalt weltweit ein großer Stellenwert eingeräumt. Unter der biologischen Vielfalt bzw. Biodiversität ist dabei nicht nur die Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten zu verstehen, sondern auch die genetische Vielfalt und die Vielfalt der Lebensräume. Eine umfassende Analyse der Biodiversität muss neben der Zusammensetzung und Struktur des Ökosystems auch den Einfluss von Naturereignissen (z.B. Wind, Feuer) und die Beziehungen zu den in Ökosystemen ablaufenden Prozessen, wie etwa Nährstoff- und Energieflüsse einschließen.

Biosphärenreservate gelten als herausragende Beispiele für den Schutz der biologischen Vielfalt. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie kann die Erhaltung der biologischen Ressourcen mit ihrer nachhaltigen Nutzung in Einklang gebracht werden?

Aufgaben von Biosphärenreservaten

Folgende Aufgaben haben Biosphärenreservate in diesem Zusammenhang wahrzunehmen:

- Bestandsaufnahmen von Flora und Fauna im Rahmen der Ökologischen Umweltbeobachtung
- Entwicklung von Methoden zur Beobachtung und Bewertung der Biodiversität
- Angewandte Forschung zur Biodiversitätsentwicklung
- Beitrag zur internationalen und nationalen Umweltberichterstattung
- In-situ Erhaltung und Nutzung von Gen-Ressourcen

Arbeitsgruppe Biodiversität


o. herunterladen diese dokument (.jpeg - 433 Ko)

Zur Wahrnehmung der genannten Aufgaben im BR Pfälzerwald-Vosges du Nord wurde eine deutsch-französische Arbeitsgruppe gebildet. Dabei wurde großer Wert darauf gelegt, dass sowohl Experten für die verschiedenen Teilaspekte der Biodiversität wie auch für die prägenden Landnutzungen- und Landschaftsformen (Wälder, Gewässer- und Offenlandökosysteme, Felsökosysteme) (s. Foto) vertreten sind.

Neben konkreten Aktionen und Projekten, wie z.B. der Einrichtung und Beobachtung des grenzüberschreitenden Naturwaldreservates Adelsberg-Lutzelhardt, sollen gezielt wissenschaftliche Projekte initiiert und durchgeführt werden.

Schwerpunkte

Folgende Schwerpunktthemen sollen bearbeitet werden:

- Identifizierung potenzieller Indikatoren zur Inventur, Bewertung und Überwachung von Veränderungen der Biodiversität, z.B. anhand von Zeigerarten oder Habitatstrukturen
- Methoden zur Inventur, Bewertung und Überwachung von Veränderungen der Biodiversität
- Forschung zur genetischen Variation, insbesondere bei Baumarten und Wildtieren
- Untersuchungen zu Gefährdungen (z.B. Säure- und Stickstoffeinträge) der biologischen Vielfalt

Aktuelle Aktivitäten

Aktuell befasst sich die Arbeitsgruppe mit folgenden Aufgaben:

- Anfertigen einer Adressenliste mit Artenspezialisten für Flora und Fauna
- Erstellen einer Liste mit faunistischen und floristischen Arten, für deren Schutz und Beobachtung im grenzüberschreitenden Reservat eine besondere Verantwortung besteht
- Übersicht über laufende, abgeschlossene und künftige Projekte im Bereich Biodiversität

 

Biodiversität Monitoring und Forschungsprojekte im deutschen Teil des Biosphärenreservates Pfälzerwald-Vosges du Nord

Die deutsch-französische Arbeitsgruppe Biodiversität widmet sich der Aufgabe, einen möglichst umfassenden Überblick über Aktivitäten und Projekte zu geben, die sich mit der biologischen Vielfalt im Biosphärenreservat befassen. Zu diesem Zweck wurde die unten angehängte Liste mit Projektbeschreibungen erstellt. Die Projekte sind folgenden Bereichen zugeordnet:

o Lebensraumvielfalt
o Artenvielfalt
o Genetische Vielfalt

Darüber hinaus sind Einrichtungen, Veröffentlichungsreihen und übergreifende Projekte in einem vierten Bereich zusammengefasst.

Unser Ziel ist es, die Liste fortlaufend zu aktualisieren. Sofern Ihnen daher Projekte und Aktionen zur biologischen Vielfalt bekannt sind, die berücksichtigt werden sollten, teilen Sie uns dies bitte mit. Laden Sie hierzu bitte das anliegende Formblatt (formulaire.doc - 29 ko) und übersenden Sie den ausgefüllten Bogen bitte per mail an ulrich.matthes@wald-rlp.de

Für weitere Informationen bitte herunterladen : note explicative - .pdf - 204 ko

 

Ihre Meinung

Ihre Meinung zum Thema "Biodiversität im Biosphärenreservat" ist uns sehr willkommen! Für Anregungen, Kommentare und konstruktive Beiträge sind wir daher sehr dankbar.

 

NÄCHSTE TREFFEN UND SYMPOSIUM

Das nächste Treffen findet am 29. September 2006 - 14:00 in Fischbach


Ansprechpartner der Arbeitsgruppe sind :

Dr. Ulrich Matthes : ulrich.matthes@wald-rlp.de
Dr. Jean-Claude Génot: jc.genot@parc-vosges-nord.fr

Herunterladen

o Teilnehmerliste herunterladen (pdf-80 ko)
o Namenliste mit Artenspezialisten für den französichen Teil des Biosphärenreservates (pdf-52 ko)
o Namenliste mit Artenspezialisten für den deutschen Teil des Biosphärenreservates (pdf - 143 ko)

o Natur und Umweltmonitoring im Deutsch Teil des Biosphärenreservates (pdf-254 ko)
o Natur und Umweltmonitoring im französichen Teil des Biosphärenreservates (pdf-115 ko)

Links

Biodiversity French Institute (IFB) : www.gis-ifb.org
Groupement d'Intérêt Public, Ecosystèmes Forestiers : www.gip-ecofor.org
Ligue pour la protection des Oiseaux en Alsace: www.orni.to


Weitere Informationen erhalten Sie unter :

Biosphärenreservat Pfälzerwald Vosges du Nord (deutscher Teil)
Telefon: 06325/9552-0
Fax : 06325/9552-19
email : info@pfaelzerwald.de